2011/12 Karlsruhe



Prüfungsprotokoll Dezember 2011 Karlsruhe

 

Prüfungsort Karlsruhe

3 nette Prüferinnen waren anwesend.

Der Ablauf wurde erklärt: Falls die Prüferinnen sich klar in ihrer Entscheidung sind, dauert die Prüfung genau 30 min., falls sie sich unklar sind, dauert es länger.

Ich wurde gefragt, ob ich bereit bin zur Prüfung.

Dann ging es los.

Feststellung Ärztin: Sie wollen also systemisch arbeiten.

Ich bejahte und erweiterte – & Körperorientiert.

3 Fälle wurden vorgestellt.

1. Falle: Lang und verwirrend.

Fallinhalt gekürzt: – Oma Suizid – Vater Suizid – Mutter Alkoholikerin – Schwester leistungsbezogen gute Schülerin – Sohn selbst, Angst vor Leuten zu sprechen und Vorträge zu halten – äußerte beim Freund… macht alles keinen Sinn mehr – aber er möchte sich nicht umbringen – zieht sich zurück, fühlt sich schuldig am Tod des Vaters. Vater gab ihm an allem die Schuld – Todestag vom Vater nähert sich.

Diagnoseverdacht – Depression, soziale Phobie und Suizid in der Erwägungsphase. Suizid im Auge behalten. Wegen Depression zum Arzt schicken und abklären lassen.

Fragen: Welche Gruppen gehören zu den gefährdeten bei Suizid?

Was machen Sie mit dem Suizidverdacht? Wie gehen Sie vor? Woran erkennen Sie es? Sprechen Sie es an? Wie genau?

Was ist eine soziale Phobie – was ist ihr Kennzeichen? Wie arbeiten Sie mit dem Klienten?

Warum würden Sie bei Verdacht auf Depression den Klienten zum Arzt schicken?

Es waren noch ein paar andere Fragen… die ich nicht mehr alle weiß.

Die anderen beiden Fälle waren kürzer und klarer.

2. Fall: Borderline – Was wissen sie über Borderline? Ich habe alles was ich wusste genannt und auch welche Therapiemethode im Moment die erfolgreichste bei Borderline ist „DBT“. Hier ließen sie mich frei erzählen. Erst dann kamen Fragen. Wie gehen Sie vor. Was genau? Wie machen Sie das? Wie therapieren Sie? Sie wollten genau wissen was ich mache? Was machen Sie mit Borderlineklienten, wenn Sie in Urlaub gehen? Notfallplan erarbeiten. – Frage: Was ist das?

3.Fall:

Eine Frau kann zunehmend das Haus nicht mehr verlassen. Ihr Mann starb vor einiger Zeit. Er war Alkoholiker und aggressiv. Sie fühlt sich in der Wohnung alleine sehr gut und genießt es. Raus geht sie nur noch, wenn es sein muss und nur in Begleitung der Tochter. Dort bekommt sie Schweißausbruch, zittert und hat Angst. Schon alleine bei dem Gedanken nach Draußen zu gehen, bekommt sie Angst.

Diagnoseverdacht – Agoraphobie / mit Phophobie

Ich wollte noch abklären mit oder ohne Panikstörung. Sie ließen sich das alles erklären.

Dann… die Zeit ist vorbei. Hier brechen wir ab. Sie schaute die anderen Beiden Prüferinnen an und sagte das reicht hier. Oder. Beide nickten.

Bitte warten Sie draußen. Ich war genau 30 min. in der Prüfung.

2-3 min. später wurde ich strahlend wieder hereingebeten.

Wir möchten Ihnen sagen. Sie haben bestanden – herzlichen Glückwunsch. Ihr Wissen ist groß und Sie haben viele Ideen, wie sie an Krankheitsbilder arbeiten können. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg.

Ich habe mich intensiv vorbereitet und es war gut so. Eine anspruchsvolle Prüfung, die ich bestanden habe.

Danke an das Institut Ehlert und die Dozentinnen, die mich begleitet haben.